
Meine Skizzen beginnen zunehmend mit einem Rahmen. Was als Hilfestellung begann, um sich nicht zu verlieren, entwickelt sich zu einer Ausdrucksform. Interessanterweise werden Beziehungen zwischen Bildern gerade durch ihre Abgrenzung sichtbar.
Die Möglichkeit zu erzählen, wenn auch noch ohne Worte, lässt mich mit dem Medium Comic liebäugeln.


Bei der Erkundung dessen, was ich in der Kindheit nur als Kulisse jenseits des Rheins kannte – dominiert vom HKM mit seinen Hochöfen in Hüttenheim – entstand diese Zeichnung eines Zinkwerkes.



Lissabon kannte ich bis dato nur aus Remarques Roman.
Im Auf und Ab ihrer Treppen ist der Mythos dieser Stadt noch nicht verschwunden. Diese Zeichnungen entstanden in Alfama.





Vielleicht sollte man eher fragen wer überhaupt was als schön empfindet. Oder wie sich unser Schönheitsempfinden entwickelt.


Atelierbesuch von Marc Berger während der Arbeit an einer wohl noch nicht fertigen Serie von Analogfotografien durchs Mikroskop, deren Abzüge mit Ölfarben nachkoloriert werden. Ursprünglich begonnen hat sie während dem entwickeln graphischer Arbeiten für das Tanztheater Stück SAMAR.

Begegnung und Erkundung bleibt grosse Inspiration und hält vor allem den Drang zur Erforschung des Lebens wach.






2023
Am ersten Tag einer New-York-Reise fand ein Jahrhundertunwetter statt. Überschwemmungen, vollgelaufene U-Bahn-Stationen und Schachtbrände. Ein kurzer Trip, um ein paar Gummistiefel zu besorgen und so die sommerliche Garderobe anzupassen, wurde zu einem stundenlangen Aufenthalt in überfüllten U-Bahn-Stationen. So stand ich im Feuchtwarmen, dicht gedrängt — der erste Tag allein in dieser fremden, durch Erwartungen und Mythen geprägten Stadt. Krisenhafte Zustände, und doch erfuhr ich vor allem Rücksicht, Solidarität und Gemeinschaft. Einige dieser Zeichnungen und das Gedicht entstanden genau dort unten.



